S'Puppele by Christel
Christel Pangerl
Fehragass 24
9487 Gamprin-Bendern
Liechtenstein

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Mai 2017 - Gold und Auszeichnung am Kreativwettbewerb

Bin ich letztes Jahr mit meiner selbsterschaffenen schwarzen Pharonenkatze etwas enttäuscht vom bayrischen Neustadt in Coburg heimgekehrt, war die Überraschung dieses Jahr umso grösser!

Pharaonen-Katze Auszeichnung Am German Open, welches jeweils Ende Mai in der Spielzeugstadt Sonneberg in Thüringen durchgeführt wird, wurde sie mit Gold ausgezeichnet.

Als ich jedoch erfuhr, dass mein Werk mit einem Pokal der renommierten deutschen Bildhauerin Steffi Bauer ausgezeichnet wird, traute ich meinen Ohren nicht. Ich bin fast vom Stuhl gefallen, als ich meinen Namen hörte!

Was für eine Ehre, nach den Enttäuschungen für Arbeiten, in die ich soviel Energie, Zeit und Herzblut stecke. Diese Auszeichnung motiviert mich, auf meinem eingeschlagenen Weg zu bleiben...

Rosenkavalier im Rokokokostüm Links sind der Bürgermeister von Sonneberg/Thüringen Rechts der Landrat von Coburg/Bayern Energiekugel ... auch wenn meine Energiekugel am Max-Oscar_Arnold-Kunstpreis in Neustadt leer ausgegangen ist. Eine Teilnehmerin meinte, die Jury hätte die futuristische Figur nicht einordnen können, meine Arbeit sei der Zeit voraus. Ihre Worte waren mir Trost.

Zu zwei Silbermedaillen reichte es dafür für meinen Rosenkavalier im Rokokokostüm - eine Nicolas Steiner Antikreproduktion - und eine deutsche Antikreproduktion von Simon & Halbig 1279.

Aus gesundheitlichen Gründen muss ich meine Prioritäten etwas verschieben. Ich werde mich vermehrt aufs kreative Schaffen als ans Reproduzieren konzentrieren.

November 2016 - Erwähnung im Fachmagazin „Puppen & Spielzeug“

Huch, nun bin ich aber doch etwas stolz! Das Fachmagazin „Puppen & Spielzeug“ veröffentlicht in der Ausgabe 06/16 einen Artikel über mich. Das freut mich riesig.

Wer den Artikel im Internet lesen möchte, findet ihn hier: Fachmagazin „Puppen & Spielzeug“

2016
Pharaonen-Katze Während meinen Ferien in Ägypten, auf einer Fahrt von Hurghada nach Luxor durch die inspirierende Landschaft der Arabischen Wüste, hatte ich eine Idee, die mich nicht mehr losliess: Ich wollte ein Katzenlebewesen, halb Katze-halb Frau, kreieren. Die Katze war von Grabräubern der Pharaonengräber achtlos weggeworfen worden… Bis die Figur so aussah, wie ich sie mir vorgestellt hatte, vergingen die Wintermonate.

Am Puppenfrühling in Münster/Westfahlen präsentierte ich Zubehör wie Knöpfe, alte Monogramme, Puppenschmuck und Perlentäschchen. Alles in Puppengrösse, meist von mir selbst hergestellt und deshalb auch Unikate, genauso wie die Kleidung meiner Lieblinge.

Im Mai fuhr ich nach Thüringen in die Stadt Sonneberg und Neustadt bei Coburg, welches noch zu Bayern gehört und nur wenige Kilometer, von Sonneberg entfernt liegt. Beide Städte führen ihr eigenes Festival durch.

In Neustadt war ich wieder beim Max-Oskar-Arnold Wettbewerb für Zeitgenössische Puppenkunst zugelassen. Mit trat mit meiner Pharaonen-Katze beim Wettbewerb an. Dieses Jahr ging ich leer aus: Jede Kategorie wird nur einmal prämiert.

Dafür war ich in Sonneberg beim German Open umso erfolgreicher:

Mein selbstmodellierter „Quezacoatl“, eine Figur aus den Sagen der Azteken, hat in seiner Kategorie den ersten Platz (Gold) erzielt.

Meine ebenfalls selbstmodellierte junge „Malala Yousafzai“ erreichte den zweiten Platz.

Bronze erhielt ich mit den beiden Antikreproduktionen, Simon & Halbig als Zirkusprinzessin, sowie dem Phönix Bebe als Krankenschwester. Diese besitzt im Körper eine Mechanik zum Aufziehen und hebt zu einer Melodie die Arme.

Ich bin zufrieden mit den Ergebnissen und freue mich schon auf meine nächsten Arbeiten!

Zubehör und Accessoires Im November 2015 war ich wie jedes Jahr an den Puppenfesttagen in Eschwege in Deutschland. Dort habe ich vor allem mein ausgesuchtes Puppenzubehör ausgestellt. Viele Händler und Puppenmacher decken sich an diesem Anlass ein Zubehör und Accessoires ein.

Über die Wintermonate habe ich mich fleissig auf die Wettbewerbe für 2016 vorbereitet und wieder eine eigene Künstlerpuppe geschaffen.

Mai 2015 - Teilnahme an Wettbewerben

Jedes Jahr zieht es mich im Mai nach Thüringen, genauer gesagt nach Sonneberg, wo das renommierte German Open stattfindet. Ich habe auch dieses Jahr mit mehreren modernen Künstler-Reproduktionen und Antik-Reproduktionen teilgenommen.

Im Wettbewerb der Künstlerpuppen hat meine „Julia Lindemann“ Art Käthe Kruse Silber erreicht. Bronze erhielt ich für meine „Eisläuferin“ (eine Portrait Head), meine „Geisha im Kimono“ (Antik-Reproduktion Simon & Halbig 1329), meine „Googly“ (Antik-Reproduktion Armand Marseille), meine „Poulin mit Zöpfen und Latzhose“ (meine eigene Kreation) sowie für meinen „Alex“, ein Junge im Anzug von ca. 1900 (ebenfalls eine Eigenkreation).

Mit diesen Ergebnissen bin ich überaus zufrieden.

Teilnahme am Max-Oskar-Arnold Kunstpreis in Neustadt bei Coburg

Für diesen Wettbewerb habe ich mich besonders vorbereitet, denn allein schon die Zulassung ist für mich eine grosse Ehre: es gibt nur jeweils einen Preis je Kategorie.

Ich habe einen Schlangenmenschen, den „Quezacoatl“ – eine Sagengestalt der Azteken – erschaffen. Das war eine gewisse Herausforderung für mich und das Resultat wurde ausgiebig bewundert – aber nicht prämiert. Ähnlich erging es mir mit einer Nachbildung von „Malala Yousafzai“, dem pakistanischen Mädchen, das für ihren Einsatz den Nobel Preis erhalten hat.

Nun mach ich erst mal ein bisschen Sommerpause und geniesse meinen Garten.

Börsen und Messen

Meine Antik-Reproduktionen lasse ich deswegen nicht liegen. Im März 2014 nahm ich an der Antik-Spielwarenbörse im Kongresshaus Zürich teil. Ende Mai war ich an einer Verkaufsbörse in Sonneberg / Thüringen.

Am Wochenende des 9. und 10. August bin ich beim Pupen- und Bärenfestival in Sigriswil/Bern anwesend.

Anfang November fahre ich wie seit vielen Jahren nach Eschwege an das Puppen-Festival.

Im Winter lege ich nicht einfach die Hände in den Schoss, sondern ich bereite mich auf den Puppen-Frühling (ein neues Puppen-Festival) in Münster-Westfahlen vor. Langweilig wird mir noch lange nicht!

Flossy Künstler-Reproduktionen

Als Tableau ging mein „Tuareg mit Kamel“ ins Rennen und wurde prompt mit einem zweiten Platz prämiert. Der Tuareg führt sein Kamel mit, das reich mit Schätzen, Kistchen und Kästchen beladen ist. Erste Plätze gingen an meinen „Musik-Clown“ mit Querflöte und in Rokoko-Bekleidung sowie an die Bürstenbinderin „Flossy“, eine sichtlich ältere Frau mit Bauchladen. „Flossy“ ist nicht hübsch und herzig, sondern zeigt Runzeln – wie sie uns das Leben bescheren!

Erfolge mit meinen Künstlerpuppen

Das Modellieren von eigenen Puppen gibt mir noch mehr Freiheit, mich kreativ auszudrücken. Einfacher ist meine Arbeit dabei allerdings nicht geworden – im Gegenteil: Bis eine Puppe so aussieht, wie ich mir das in Gedanken wochen- oder monatelang vorgestellt habe, braucht es viel Geduld und Einsatz und erst dann wage ich mich damit an die Öffentlichkeit.

Emely Am 29. Mai 2014 habe ich am Wettbewerb der Zeitgenössischen Puppenkunst in Neustadt bei Coburg mit meiner Puppe „Emely“ teilgenommen. Die zehnjährige „Emely“ trägt ein cognacfarbenes Kleid, hat kurze, hellbraune Haare und ist von Kopf bis Fuss, inkl. Bekleidung, von mir erschaffen worden.

Eine weitere Eigenkreation ist „Larissa“ im hellblauen Dirndl, die den zweiten Platz beim German Open in Sonneberg erreichte. Sie steht derzeit als Leihgabe am Tegernsee in den Bayerischen Alpen.

Auszeichnungen in Sonneberg in Thüringen

Auch in diesem Jahr war ich wieder in Sonneberg beim Puppen- und Bärenfestival im schönen Thüringen und habe am German Open teilgenommen.

Fünf Puppen habe ich eingereicht und drei Mal Silber und zwei Mal Gold bekommen.

In der Kategorie Clown habe ich zwei „Bajazzos“ eingereicht, die beide mit Silber ausgezeichnet wurden. Ebenso hat mein deutsches Antik Baby (S&H) Silber erhalten.

Elfenwächter Meine dunkle Künstlerpuppe, der „Stadtschreiber Konrad Schwarz von Augsburg“ (den gab es im Mittelalter tatsächlich), erhielt Gold mit einem kleinen Pokal.

Ebenso mein selbstmodellierter „Elfenwächter“ (ein absolutes Unikat): er erhielt Gold mit einem Pokal.

Ich habe viel Zeit und Arbeit in diese Puppen hinein gesteckt und wollte manchmal fast aufgeben – zum Glück habe ich das nicht getan, denn die Auszeichnungen haben mich sehr gefreut und für den Aufwand belohnt.

Zudem wurde ich wieder beim Max Arnold Kunstpreis in Neustadt bei Coburg zugelassen; nominiert wurde meine Puppe „Alex“, ein Junge im Outfit der 20er Jahre.

Erfolge mit selbstmodellierten Kreationen

Zahlreiche Stunden habe ich beim Modellieren verbracht, um meine Fähigkeiten zu verbessern und endlich Puppen so herzustellen, wie ich es mir vorstelle. Der Einsatz hat sich gelohnt!

Im September 2011 habe ich beim GDS Global Doll Society Kongress in Hanau / D für eine deutsche Antikrepro (Simon & Halbig) mit gemalten Augen die Achievement Auszeichnung erhalten.

Im Oktober des gleichen Jahres erhielt ich bei der Eurodoll in Bregenz, ebenfalls für eine deutsche Antikrepro, den Eurodoll Grand Prix. Je eine Goldmedaille gab es für mein „Fabelwesen“ (einen Waldgeist), das ein Unikat ist, und für mein Puppenkind „Larissa“ (limitiert auf 5 Exemplare). Beide Puppen habe ich selbstmodelliert.

Seither habe ich weitermodelliert und zwei Unikate geschaffen: einen „Elfenwächter“ (Unikat) und einen Puppenjungen vor dem Schulanfang (5 Exemplare). Beide waren zum Max-Oskar-Arnold- Kunstpreis der Stadt Neustadt bei Coburg zugelassen. Das war im Mai 2012. Es gab keinen Preis dafür, es sind ja immer Viele, die mitmachen. Aber es war für mich einen Ehre dabei zu sein, da ich erst seit zwei Jahren modelliere.

Ebenfalls im Mai war ich beim Puppenfestival in Sonneberg in Thüringen / D - das ist die Nachbarstadt von Neustadt - die beiden Städte konkurrieren immer etwas, aber da können dann auch Repros eigereicht werden. Für das Kaiserbaby von Kämmerer & Reinhardt habe ich beim Wettbewerb des German Open in Sonneberg den 2. Platz erhalten.

Daneben habe ich mich im Modellieren weitergebildet und bei diversen Workshops bei „Profis“ weiteren Schliff geholt.

Im September 2012 war ich am Puppen-Kongress der DAG und GDS in Luzern, wo mein „Elfenwächter“ (Unikat) und mein „Zirkusmusik-Clown“ mit zwei blauen Bändern prämiert wurden.

An der Eurodoll in Bregenz wurden diese Puppen sowie eine französische Reproduktion mit drei Silber- und einer Goldmedaille bewertet.

Einstieg in die Modellierung

Modellierung Vor einiger Zeit habe ich mit Modellieren begonnen. Es hat allerdings lange gedauert bis ich mich an die Öffentlichkeit gewagt habe.

Im Frühling 2011 bewarb ich mich mit zwei Modellen für einen Wettbewerb. Für die Bewerbung musste man das Wettbewerbsobjekt bekleidet und unbekleidet fotografieren und einreichen. Ich habe ein schönes Porzellan-Puppenkind namens „Larissa“ in der Kategorie Kinderdarstellung eingereicht. Weiter habe ich in der Kategorie Fantasiepuppen einen goldenen „Waldgeist“ aus Modelliermasse gefertigt.

Zu meiner Freude wurde ich nach der Vorentscheidung eingeladen, am Wettbewerb um den Marx-Oscar-Arnold Kunstpreis für zeitgenössische Puppenkunst der Stadt Neustadt bei Coburg teilzunehmen.

Modellierung Es hat leider nicht zum Preis gereicht (es gibt in jeder Kategorie nur eine einzige Auszeichnung), jedoch war es für mich schon eine Ehre, an diesem Anlass mitmachen zu körnen.

Nun modelliere ich fleissig weiter für die nächsten Wettbewerbe im Herbst 2011.

Goldmedaille an Eurodoll 2010

Eine Goldmedaille erhielt ich für eine „Bru breveté“, in ein gold-gelbes Herren-Rokkoko-Kostüm gekleidet. Auch dieser Preis motiviert mich, weiterhin meiner Leidenschaft nach zu gehen und viele Stunden mit Detailarbeit zu verbringen.

Preise für Original Liechtensteiner Tracht

Liechtensteiner Trachtenpuppe Am diesjährigen Kongress der GDS Global Doll Society habe ich einen wunderschönen Erfolg erzielt: für meine „Simon und Halbig 1279“ mit Original Liechtensteiner Tracht wurde mir der Kostümpreis verliehen. Offenbar war meine Arbeit die beste und sorgfältigste. Tatsächlich habe ich unzählige Stunden mit der Herstellung der Tracht verbracht.

Kurz darauf wurde mir an der Eurodoll 2010 in Bregenz der World Award verliehen. Der World Award wird für den ausgezeichneten Gesamteindruck verliehen.

Ich freue mich über diese beiden Auszeichnungen, weil es sich bei dieser Arbeit um etwas Besonderes handelt. Sogar die liechtensteinische Trachtenvereinigung hat mich mit Rat und Tat umfassend unterstützt, was ich sehr geschätzt habe.

Ohne Weiterbildung geht es nicht

Mein Handicap liegt noch immer im Malen. Deshalb besuchte ich zwei Technikseminare bei Annette Schlegel, an denen ich weiter an meiner Maltechnik feilte und schöne Fortschritte erzielte.

Silbermedaillen an der Eurodoll 2009

Natürlich nahm ich wieder an der Eurodoll teil: mit meiner „Jumeau“ (antike französische Puppe) als auch mit meiner Künstlerpuppe „Schlangenfrau“ erzielte ich je eine Silbermedaille.

Auszeichnung durch die GDL

Im April 2009 erhielt ich eine ganz besondere Anerkennung: der „Ruby Award“ der Global Doll Society wurde mir anlässlich des Puppenkongresses übergeben. Diese Auszeichnung wird nur aufgrund bisheriger Erfolge und aussergewöhnlicher Leistungen verliehen. Eine solch hohe Anerkennung hätte ich niemals erwartet und bin deshalb überglücklich und auch stolz darüber.

Bei der Eurodoll 2008 habe ich mit 3 Puppen teilgenommen und 2 Gold- und 1 Silbermedaille erhalten

Eurodoll 2008 Eurodoll 2008

Puppenbörsen im Ausland

Tuareg Puppe mit Kamel Das Jahr 2007 habe ich puppenmässig an einigen Börsen im Ausland begonnen: im Mai war ich wieder am deutschen Puppenkongress mit Wettbewerb der GDS in Mömbris.
Zu meiner eigenen Überraschung habe ich für meinen „Tuareg“, der mit voll beladenen Kamel auf dem Weg zum Bazar ist, eine Puppe, die ich mit Hilfe selber modelliert habe, den Dollmaking Achievment Preis erhalten.

Anfang Juni war ich wiederum eine Woche in Südfrankreich, um bei Rosemarie Kunz eine neue Puppe zu modellieren. Dabei entstand ein wunderschöner Kinderkopf, der meinem Enkel Lukas ähnelt. Mit dem „Tuareg“ habe ich noch eine weitere Auszeichnung erhalten: den Eurodoll 2007.

Eurodoll 2006 in Wolfurt / Österreich

An der Eurodoll 2006 habe ich auf eine Wettbewerbsteilnahme verzichtet und mich ganz auf den Verkauf meines Zubehörs konzentriert, das mittlerweile eine grosse Vielfalt aufweist. Diesmal fielen die Monogramme aus St. Galler Stickerei besonders auf.

Weiterbildung und Wettbewerbsteilnahme in Grossbritannien 2006

Der Privatkurs bei Gillian Richards war intensiv und anspruchsvoll; was das Malen französischer Puppen betrifft, konnte ich viele wertvolle Tipps mit nach Hause nehmen. Im September des gleichen Jahres nahm ich am Wettbewerb bei der DAG Doll Artisan Guild in Henley-on-Thames teil; dabei hat mein Bruder Ärgerlich ein rotes Band erworben. Besonders gefreut hat mich die rege Nachfrage nach meinem selbst hergestellten Zubehör wie Perlentäschchen und Schmuck.

Eurodoll 2005 in Wolfurt bei Bregenz in Österreich

DDie Teilnahme an dieser Messe war für mich sehr erfreulich: Diesmal erhielt ich für die französische Antikreproduktion Longface Jumeau eine Goldmedaille. Zudem errang ich für meine Arbeit für eine deutsche Antikreproduktion Von Simon und Halbig eine Silbermedaille und für die Künstlerpuppe Portrait Head ebenfalls eine Goldmedaille.

Über diese Auszeichnungen freu ich mich sehr. Trotzdem möchte ich meine Kenntnisse noch erweitern und besuche deshalb im Februar einen privaten Kurs in Bristol/England bei Gillian Richards.

Eurodoll in Cham/Schweiz

Im Mai 2004 nahm ich erneut an einem Wettbewerb teil, und zwar an der Eurodoll in Cham. Voller Freude durfte ich dort eine Goldene Auszeichnung für drei Arbeiten entgegen nehmen: Für eine deutsche Antikreproduktion die 1279 von Simon und Halbig, eine französische die Bru 13, sowie als farbige Puppe den Orientalen von Kestner.

Ausstellung

Im Oktober 2003 erfolgte eine weitere grosse Ausstellung mit „meinen“ Puppen im meiner Heimatgemeinde Gamprin. Dabei wurde auch eine Puppe zugunsten des Liechtensteinischen Hilfswerks versteigert.

Puppe Tanzpaar Grandmaster

Im Januar 2003 war ich im Studio von Annette Schlegel, um bei Sheryl Williams ein Tanzpaar anzufertigen. Das Original stammt von 1875; die Reproduktion ist mir perfekt gelungen und das Paar tanzt elegant zur Musik jener Zeit!

Danach habe ich mich auf den Wettbewerb konzentriert, um ein weiteres grosses Ziel zu erreichen: beim Internationalen Puppen- und Bärenfestival in Interlaken Anfang Mai durfte ich den Grandmaster mit der Puppe 1279 von Simon und Halbig entgegen nehmen. Ich bin überaus stolz und glücklich, dass ich dieses Ziel erreicht habe.

Die eingereichte Künstlerpuppe "Portrait Head" erhielt das blaue Band. Mein erster selbstgemachter Bär wurde in der Kategorie "Folklore" mit dem 3. Platz ausgezeichnet.

Der Zufall wollte es!

Handarbeiten und hübsche Dinge (Hüte, Kleider für meine Kinder und für mich, Dekorationen, schöne Stoffe und Spitzen) haben mich schon seit eh und je fasziniert.

Christel Pangerl 1997 übernahm ich von einer Bekannten in Zürich fertige und halbfertige Puppen sowie Stoffe, Spitzen und Zubehör, einfach so, weil es mir gefiel!

Dann irgendwann erfuhr ich die Adresse der Puppenschule und der "Virus" packte mich. Im April 1998 begann ich bei Rosemarie Kunz in Biel mit der Ausbildung zur Puppenmacherin. Jetzt realisierte ich, wie weit der Weg zu einer "perfekten" Puppe ist! Und perfekt sollten sie sein!

So bin ich während zwei Jahren immer wieder zu Seminaren und Kursen gefahren, bis ich das Gefühl hatte "jetzt kann ich meine Arbeiten auch in der Öffentlichkeit sehen lassen".

Gesagt, getan: Im Herbst 2000 habe ich mich zur EURODOLL (das ist DIE Puppenmesse Westeuropas!) nach Bregenz gewagt, wo ich auf Anhieb eine Bronze- und eine Goldmedaille mit zweien meiner Puppen errang!

Christel Pangerl Ich freute mich riesig, denn es gab manche Stunden, an denen ich fast verzweifelte, weil ich z.B. die Wimpern nicht so schön malte, wie es sein sollte oder wenn ein Kopf beim Schleifen zum x-ten Mal zerbrach... Doch der Erfolg kam Schlag auf Schlag:
  • Titel des "MASTER OF DOLLMAKING" im April 2001 am Internationalen Puppenkongress in Bad Homburg/D
  • Vier Bronze- und eine Silbermedaille im gleichen Jahr an der EURODOLL in Bregenz/A

Das war mir aber noch nicht genug: nun wollte ich mich noch am Modellieren versuchen und habe im Sommer bei Rosemarie Kunz einen Kurs in Südfrankreich besucht. Dabei sind Kopf und Schulterplatte für eine Puppe entstanden.

Christel Pangerl Danach habe ich mich wieder mehr aufs Arbeiten zu Hause konzentriert und auch Kurse gegeben. Im Sommer 2002 bin ich wieder zu Rosemarie Kunz gefahren, um Puppenhände und -füsse zu modellieren. Darauf folgte ein Training bei Meinrad Röösle.

Ich lege grossen Wert darauf, dass die meisten meiner Puppen Unikate sind. Deshalb stelle ich, wann immer möglich, die Bekleidung - oft original getreu und nur in Handarbeit! - selber her. Dazu verwende ich oft Materialien aus der zur Puppe gehörenden Zeit; auch die Schuhe stelle ich selber her oder sie werden extra für mich angefertigt.

Christel Pangerl Meine grosse Liebe gehört zwar den antiken Puppen - aber auch die modernen Künstlerpuppen werden von mir mit viel Liebe hergestellt und ausgestattet!

Grosse Freude bereitet es mir zudem, in kleinen Gruppen von vier bis fünf Teilnehmerinnen mein Können weiterzugeben. In diesen Kursen werden Reproduktionen von antiken Puppen und moderne Künstlerpuppen hergestellt - ganz nach Wunsch der Teilnehmerinnen.